jzipp-online / Eisenbahn und Industrie im steirischen Randgebirge

Mein modellbahnerischer Traum

Mein Ausflug in 1:87 führt uns zu einem kleinen Bahnknoten, den Ihr wahrscheinlich nicht kennen werdet. Es gibt ihn heute auch gar nicht mehr, diesen kleinen Bahnhof, denn auch die umgebenden Strecken existieren nicht mehr. Sie alle konnten sich nicht herüberretten, aus der Zeit, als das kleine Tal im steirischen Randgebirge noch wirtschaftlich stark geprägt war durch die ansässige Industrie und die reichen Waldbestände.

Die Wälder gibt es zum Glück auch heute noch, aber die vielen ansässigen Unternehmen mussten leider ihre Pforten schließen oder haben ihre Produktionen längst anderswo hin verlagert. So bleibt uns heute nur mehr ein verklärter Blick zurück zu den Eisenbahnlinien im steirischen Randgebirge, wo sich Ende der 50er Jahre noch ein kleines Dampflokparadies auftat:

  • Schwere Güterzüge transportierten Kohle von den Pichlinger und Lankowitzer Kohlerevieren durch den engen, schluchtartigen Sallagraben hinauf und über die Passhöhe hinüber zu den obersteirischen Industriezentren,
  • Bezirksgüterzüge bedienten täglich die zahlreichen Industriebetriebe im Gradental,
  • GmPs mit altösterreichischen Zweiachsern besorgten den beschaulichen Personenverkehr auf der Lokalbahnstrecke,
  • Waldbahnzüge lieferten Holz aus dem bewaldeten und wildromantischen Gößnitzgraben zu den Gleisen der Bundesbahnen,
  • private Werkbahnen sorgten für den innerbetrieblichen Transport bei den zahlreichen Industriebahnen rund um das industrielle Gradenberg und
  • auf der Verbindungslinie zur Graz-Köflacher-Bahn waren alte Südbahnmaschinen neben modernen Schienenbussen anzutreffen.

Seht her, das ist mein modellbahnerischer Traum...

Durch den Sallagraben zu den obersteirischen Industriezentren

- in Planung -

Industrie in Gradenberg und Umgebung

- in Arbeit -

Auf der Lokalbahn

- in Arbeit -